Lernen

Nachhaltigkeit bei der Baumwollverarbeitung-
Wie ist es möglich ein T-Shirt für 5 Euro zu verkaufen?

Termin  Mi 18.03.2020 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort Textilmuseum Zell, Teichstr. 4, 79669 Zell i. W.

Gebühr 10,00 € (AKAPASS 5,00 €)

    • Referent Andreas Müller – stellv. Vorsitzender des Wiesentäler Textilmuseums und da u.a. zuständig für die Geschichte der Textilindustrie vom Beginn der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jh. bis zum Niedergang in Mitteleuropa
  • In der Modebranche wächst sehr langsam ein Bewusstsein für fair produzierte Ware. Der Konsument und die Politik bestimmen dabei den Markt entscheidend mit. Der Vortrag will vertiefende Informationen zu dieser aktuellen Thematik bieten.

Im Wiesentäler Textilmuseum werden die Arbeitsprozesse von der Rohbaumwolle bis zum fertigen Produkt an funktionieren Maschinen gezeigt. Das Museum zeigt Maschinen vom Beginn der Industrialisierung im frühen 19. Jahrhunderts bis zum Niedergang der Textilverarbeitung im Rahmen der Globalisierung. Es befindet sich in den letzten „Shedbauten“ der Firma Zell-Schönau AG in Zell im Wiesental – besser bekannt unter ihrem Markennamen „IRISETTE“.

Daran schließt sich ein Vortrag an über den Anbau der Baumwolle, der Ernte der Baumwolle, das Verarbeiten zu Garn, konventioneller Anbau von Baumwolle und von Biobaumwolle, die Herstellung eines T-Shirts und die sozialen und wirtschaftlichen Zustände in den Baumwollfarmen und den Nähereien in Asien und verstärkt auch in Afrika.

 

Integrative Medizin –
oder „warum unser Gesundheitswesen neu gedacht werden muss“

Termin  Di, 22.10.2019 10.30 bis 12.00 Uhr

 anschließend gemeinsames Mittagessen (optional)

Ort Seniorenakademie HW                  Gebühr keine

    • Referent Prof. Alfons Runde Prof. für Gesundheitsökonomie und -management, 20 Jahre Erfahrung in der Klinikleitung
  • Der unzureichende Grad an Kooperation und Kollaboration, aber auch eine weiterhin zunehmende Bürokratisierung belastet die Inanspruchnahme neuer Erkenntnisse Verfahren in Diagnostik und Therapie und damit den medizinischen Fortschritt. In vielen Bereichen zeigten sich in unserem Gesundheitswesen gravierende Defizite.

Medizintechnische Entwicklungen und die aus der Digitalisierung erwachsenden Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie werden die medizinische Versorgung „revolutionieren“. Bereits heute werden Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) genutzt, um in Diagnostik (u.a. Mustererkennung) und Therapie (z.B. aufgrund Sequenzierung der DNA) große Fortschritte zu erzielen. Prof. Runde wird in seinem Impulsvortrag die Kernproblematiken vorstellen, die im Sinne von Herausforderungen nur zu lösen sein werden, wenn wir bereit sind, unsere bisherigen Versorgungsstrukturen zu reformieren. Welche Veränderungen hiermit verbunden sein werden, wird er mit Ihnen in der sich anschließenden Diskussion (gern auch mit regionalem Bezug) aufzeigen.

 

BIENENwunder – nur was wir kennen, können wir auch fördern

Termin  Di 31.03.2020 10.30 bis 12.00 Uhr

Ort Seniorenakademie HW

Gebühr 10.00 € (AKAPASS 5,00 €)
Referent Daniel Stamm, Künstler, Imker Projekt wesensgemäße Bienenhaltung

Ein aktuelles Thema wird aufgegriffen und vertieft.

Daniel Stamm bereichert die Diskussion mit seinem Wissen über wesensgemäße Bienenhaltung. Er ist selbst Imker und hält seine Bienen möglichst naturnah und artgerecht. Damit wird die Frage was Bienen brauchen auch praktisch erörtert.

Sie erfahren wie die Honigbienen in den Jahreslauf eingebettet sind und wie sie sich organisieren und erhalten einen Seitenblick zu den Wildbienen.

UND Wer Biene sagt, muss auch Blüten sagen: Bienen und Blüten sind ein unzertrennliches Paar. Der Referent freut sich auf interessierte Fragen und bettet diese in seinen Vortrag mit ein.

 

Mit dem E-Bike durchs Elsass zur Abteikirche Ottmarsheim

Termin           01.07.2020 10.00 bis 17.00 Uhr

Anmeldeschluss      31.05.2020.

Treffpunkt     Weil am Rhein, Ortsteil Märkt, Parkplatz Stauwehr, 10.00 Uhr

Gebühr  30,00 € und 24,00 € für Personen mit Akademiepass

    • Darin enthalten ist die geführte Radtour, Besichtigung mit Führung sowie ein Kaffeegedeck.
    • Referent    Jürgen Wiechert, Vorsitzender der IG-Velo Weil a.Rh.
  • Mit dem E-Bike radeln wir vom Stauwehr Märkt entlang des Kanals bis zum Schiffshebewerk Kembs-Löchle und weiter längs des Rhein-Rhone-Kanals. Nachdem wir ein Teilstück des Hardtwaldes durchquert haben, werden wir gegen 12.00 Uhr Ottmarsheim erreichen. Im Restaurant „Etape Romane“ kann ein Imbiss / eine Mahlzeit eingenommen werden.

Das Kirchengeb¦ude der Abteilkirche in Ottmarsheim, welches größtenteils aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammt und zur einstigen Klosterkirche des Klosters Ottmarsheim (Benediktinerinnen) gehörte, ist eines der bedeutendsten Baudenkmälern der Romanik. Die Abteikirche ist nach Vorbild der Pfalzgrafenkapelle Karls des Gro￟en in Aachen, jedoch in einem wesentlich schlichteren Stil, erbaut worden. Die Führung in der Abteikirche beginnt um 14.00 Uhr.

Die Rückfahrt, welche wir gegen 15:00 Uhr antreten werden, führt uns auf Radwegen und Nebenstraßen durch die Ortschaften Hombourg, Petit-Landau und Niffer zum Ausgangsort zurück. in der Brasserie „Le Chalet“ (beim Schiffshebewerk) in Kembs-Löchle ist eine Einkehr mit Kaffeepause vorgesehen. Ankunft in Märkt gegen 17:00 Uhr.

Hinweise:

  • Gesamtstrecke ca. 60 Kilometer, Flachetappe 
  • Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 15 Personen.
  • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und es gilt die Straßenverkehrsordnung.
  • Das Tragen eines Helmes ist obligatorisch.
  • Grundsätzlich ist die Tour auch mit Fahrrad ohne Elektrounterstützung möglich.
  • Für die Fahrradtour bitte ausreichend Getränke, ggf. auch etwas zum Essen mitführen.
  • Änderungen im Programmablauf behalten wir uns vor.

 

In Würde sterben? „Letzte Hilfe“

Termin  Di 12.11.2019 17.00 bis 21.00 Uhr

Ort Seniorenakademie HW

Gebühr 20,00 €

    • Referent/in Dr. Beate Schmidtgen, Ev. Erwachsenenbildung Markgräfler Land
      Rainer Böheim – Leiter des Belchen Instituts in Lörrach
  • „Erste Hilfe“ ist jedem bekannt und in Notsituationen selbstverständlich. Wie sieht es aber mit der Hilfeleistung am Lebensende aus? Sind wir in diesen Situationen nicht auch verpflichtet zu helfen? Aber wie? Dazu wurden die „Letzte Hilfe“-Kurse entwickelt. Eine kompakte Schulung, nach dem Konzept von Dr. med. Georg Bollig, vermittelt Wissen und praktische Hilfen, um Schwerkranken und Sterbenden beizustehen. Es geht dabei nicht um Sterbehilfe!

In vier Stunden werden folgende Themen besprochen:

* Sterben ist ein Teil des Lebens

* Vorsorgen und Entscheiden

* Körperliche, psychische, soziale Nöte lindern

* Abschied nehmen

Sie erhalten Informationen über mögliche Hilfsangebote in der Region.

 

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